Børge Mogensen entwarf das dreisitzige Sofa im Jahr 1945. Der Winkel des rechten Endes kann mit Lederriemen eingestellt werden. Das Design war zu anspruchsvoll für die Sparmaßnahmen der Nachkriegszeit, und das Sofa ging erst 1963 in Produktion. Das Sofa ist geknöpft und unifarben gepolstert - bitte kontaktieren Sie uns für andere Stoffe oder Lederarten.
T: 76,5 cm, H: 86 cm, L: 160/197 cm, Gewicht: 33 kg, Sh: 40 cm
Børge Mogensen und Hans J. Wegner waren gute Freunde - beide wurden 1914 geboren. Die beiden großen dänischen Designer arbeiteten auch beruflich bei einer Reihe von Ausstellungen zusammen. Eine davon war die Möbelausstellung der Schreinerinnung 1945, auf der Mogensen und Wegner eine Vision der Wohnung der Zukunft präsentierten.
Der zentrale Raum am Stand von Mogensen und Wegner war das Wohnzimmer, wo sie gemeinsam eine neue Vision für leichte und funktionale Sofamöbel präsentierten. Das dreisitzige Sofa und der dazugehörige Sessel erregten besondere Aufmerksamkeit. Doch die Möbel wurden als zu anspruchsvoll für die strenge Kultur Dänemarks kurz nach dem Zweiten Weltkrieg angesehen. Daher wurden die Möbel erst 1963 in Produktion genommen. Damals gestaltete Wegner seinen Sessel von 1788 in das heutige Design um.
Heute ist das dreisitzige Sofa eines der bekanntesten Möbelstücke von Børge Mogensen. Mit dem Sofa kombiniert Mogensen das englische Daybed und die französische Chaiselongue zu einem völlig neuen Sofatypus, bei dem das Ende mit Hilfe der charakteristischen Lederschnüre in verschiedenen Winkeln umgeklappt werden kann.
Der Sessel 1788 ist ein Beispiel für Wegners skulpturales Talent, mit einer schönen Profilierung in der Armlehne. Wegner war sehr auf Ergonomie bedacht, und der Dreisitzer ist sowohl optisch elegant als auch äußerst bequem.
Gemeinsam ist dem Tremmesofa und 1788 die freie Holzkonstruktion, die von allen Seiten sichtbar ist - selbst die Kissen sind mit sichtbaren Lederriemen befestigt. Die Arbeit mit sichtbaren Fugen und Massivholz ist sowohl für Mogensen als auch für Wegner typisch, und mit der Kollektion knüpfen sie an ihre früheren Arbeiten mit Windsor-Stühlen an.